Artikel-Schlagworte: „Stadtführung“

Kultissima folgt dem Stern - Premiere in Bad Cannstatt am Sonntag, 7. August

Berta MaybachEs waren einmal ein Bäckersohn aus Schorndorf und ein Waisenknabe aus Reutlingen. Sie lebten mehr oder minder glücklich bis an ihr Ende – vor allem aber schrieben sie Geschichte: Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach haben in Stuttgart-Bad Cannstatt das große Rad der Geschichte gedreht. Ihren Spuren – zu Lande, zu Wasser und in der Luft – folgen die StadtVerFührungen der Kultur- und Veranstaltungsagentur Kultissima.
Die individuelle Mobilität – diese Idee verfolgt die beiden Erfinder bis in ihre Träume. Dafür arbeiten Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach unermüdlich in dem zur Werkstatt umgebauten Gewächshaus in Cannstatt. Aus Angst vor Spionage sollen schwere Vorhänge an den Fenstern vor allzu neugierigen Blicken schützen. Ihrer technischen Revolution steht jedoch so manches Hindernis im Weg, die Gerüchteküche brodelt …
Endlich ist es soweit: Am 10. November 1885 schafft Paul, der älteste Sohn Daimlers, die drei Kilometer lange Strecke von Cannstatt bis Untertürkheim auf einem hölzernen, mit Stützrädern versehenen Zweirad. Der Traum wird wahr und bringt den Durchbruch Daimlers vom Handwerker zum industriellen Fabrikbesitzer, der die Welt verändert.
Bei der StadtVerFührung erfahren die Gäste aus erster Hand, wie Daimler seine spätere Ehefrau Emma Pauline kennengelernt hat. Berta Maybach höchstpersönlich schildert ihnen, welche Entbehrungen die Visionäre auf sich nehmen mussten. Beim Spaziergang im Kurpark berichtet Paul Daimler, warum er sich am Tag der Jungfernfahrt auf dem Reitwagen fast seinen Hosenboden versengte.

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Neu: Kulinarischer Winterzauber

WeihnachtenLassen Sie sich und Ihre Gruppe bei einer gebuchten StadtVerFührung doch von unseren kulinarischen Köstlichkeiten verzaubern. Sie glauben, dass das Feuer im Kamin knistern muss, das Weihnachtsgebäck nur im Ofen gut duftet und Sie nur am warmen Kachelofen die Vorweihnachtszeit so richtig genießen können. Dann lassen Sie sich von uns verführen…

Denn auch draußen macht der Advent Spaß, wenn die Sterne am Himmel funkeln und man dick eingepackt durch den tiefen Schnee stapft und das hektische Treiben in den Städten zur Ruhe kommt. Seien Sie gespannt wie wir diese Überraschungen in Ihre Führung einbauen.

Mit unseren nach Emma Pauline Daimler und Großmutter´s Art nachgekochten Rezepten locken wir Sie hinaus…
Garantiert!

Getränke:
Heißer Wengerter-Glühwein
Bratapfel-Punsch (auf Wunsch auch ohne Alkohol)……..4,00 EUR

Suppen:
Kürbissuppe im Brotmantel
Kartoffelsuppe mit Kracherle……………………………….4,50 EUR

Hauptgerichte:
Gaisburger Marsch
Eingemachtes Kalbfleisch mit hausgemachten Nudeln…………………………………………..5,90 EUR

Dessert:
Griesflammerie mit Zimt-Zwetschgen aus dem Weckglas……………………………………….3,50 EUR

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Diese Angebote sind ausschließlich buchbar für Gruppen ab 10 Personen. Preis pro Person.

Exklusiv für Radio Ton-Hörer: “Das Geheimnis der Ringlegende” mit Gewinnchance

radio-tonAm Mittwochmorgen in der Zeit von 5 bis 10 Uhr ist es soweit: Radio Ton-Hörer haben die Chance 3 x 2 Freikarten zu ergattern im Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit Kultissima. Im Interview mit dem Sender sprach Heike Marx über ihre StadtVerFührungen, die sie neben anderen Orten im Remstal auch in der Stauferstadt Schwäbisch Gmünd anbietet.

Radio Ton ist mit einer technischen Reichweite von über vier Millionen Hörern das größte Regionalsender-Network Baden-Württembergs. Durch die regionalen Sendestudios in Heilbronn, Bad Mergentheim, Aalen und Reutlingen ist der Sender immer „ganz nahe“ bei seinen Hörern und versorgt sie mit regionalen Informationen zu Politik, Kultur und Sport. Grund genug für den Sender auch einmal die ausgefallenen Ideen von Heike Marx, der Inhaberin der Kultur- und Veranstaltungsagentur einmal näher unter die Lupe zu nehmen und einem breiten Publikum vorzustellen.

Kultissima schon ab 5 Uhr in Radio Ton am Morgen

Gleich am Morgen gut gelaunt geweckt und mit den wichtigsten Informationen in den neuen Tag zu starten – daran arbeitet das Radio Ton Team, jeden Tag für seine Hörer. Bereits beim Aufstehen werden Sie mit zuverlässigen Wettervorhersagen für Ihre Region, mit aktuellen Informationen zur Verkehrslage und den neuen Blitzern auf dem Weg zur Arbeit versorgt. Und dazu bekommen Sie eine gehörige Portion Musik mit noch mehr Ihrer Lieblingshits!

Kultissima im Interview

Im Interview mit dem Radiosender verrät Heike Marx die Idee, die hinter ihren StadtVerFührungen mit Schauspiel steckt: “Kultissima-Streifzüge sind inszenierte Stadt-Theater, die faszinierende Geschichten erzählen, Kulissen und Atmosphäre zaubern und geballte Lebensfreude vermitteln”, erzählt die 38 Jährige.
“Die Gäste erleben Kultur und Genuss bei unseren Stadtführungen und Veranstaltungen in malerischen Städten und historischen Orten im Remstal bei Stuttgart. Kultissima nimmt sie mit professionellen Schauspielern auf eine spannende Reise durch Raum und Zeit. Lassen Sie sich überraschen!”

Und dann wird es laut im Hintergrund und ein mittelalterlich gewandeter Mann tritt in die Szenerie: “Was ist mit mir? Bin ich schon dran? Was soll ich sagen?”, tönt es lautstark aus ihm heraus.

Es ist Gamundias, der städtische Chronist, erklärt Heike Marx schmunzelnd und erläutert, dass der Name Gamundias sich vom lateinischen Ursprungsnamen für die Stadt Gmünd ableitet.
Und Gamundias fährt erfreut fort: “Ihr habt gerade meinen Namen erwähnt. Darf ich mich Euch vorstellen?”

Exklusive Sonderführung für Radio Ton-Hörer

An dieser Stelle soll jedoch noch nicht zuviel verraten werden, denn Kultissima hat gemeinsam mit Radio Ton eine exklusive Sonderführung angesetzt:

Am Freitag, 10. September beginnt um 19.30 Uhr eine Stadtführung der besonderen Art: “Das Geheimnis der Ringlegende” wird in den Gassen Gmünds gespielt mit krönendem Abschluss in der ältesten Kirche der Stadt - der Johanniskirche.

Lassen Sie sich diese besondere Abendveranstaltung, die rund 90 Minuten dauert, nicht entgehen und buchen direkt und bequem online Ihre Teilnahme.

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Zusatztermin für den “Pfeffer in Stetten”

pfeffer-3Aufgrund großer Nachfrage haben wir einen weiteren öffentlichen Termin für eine StadtVerFührung in Kernen-Stetten angesetzt:

Sonntag, 19. September 2010 um 14.30 Uhr

Ein amüsanter Spaziergang durch einen “Flecka”, der im Laufe der Geschichte vielen Herren unterstand. Die Führung beginnt mit einem Viertele Wein vom Weingut Hans Haidle: ein Stettener Riesling mit dem passenden Namen “Pfeffer”.

Interesse? Dann rasch anmelden.

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Stuttgarter Zeitung vom 6. August: Mit Justinus Kerner in die Vergangenheit

Führung: Ein Dichter im historischen Kostüm vermittelt den Lesern einen Eindruck von der Poesie der schwäbischen Romantik.

Welzheim: Justinus KernerAn manchen Tagen wird ein kleiner Vorplatz gegenüber dem Welzheimer Bahnhof zur Bühne für die Dichtkunst vergangener Zeiten. Das passiert immer dann, wenn Markus Klemenz im Auftrag der Agentur Kultissima als Justinus Kerner Besucher von der Tourismusbahn abholt und durch die Stadt geleitet. Der im historischen Kostüm eines Arztes gewandete Klemenz stimmte mit den Besuchern gleich eines der bekanntesten Lieder des Dichters an: „Dort unten in der Mühle, saß ich in stiller Ruh…”

Die StZ-Leser zeigten sich angetan von der schauspielerischen Leistung, die Klemenz darbot. Sein historisches Alter Ego war von 1812 bis 1815 in Welzheim tätig. Justinus Kerner war allerdings in erster Linie als Arzt nach Welzheim gekommen, doch von der Atmosphäre des Landstädtchens ließ er sich zur Poesie inspirieren. Die Menschen lebten damals ein denkbar anderes Leben. „Es ist ein bisschen die Entdeckung der Langsamkeit”, sagte die StZ-Leserin Ulrike Mensing aus Aichwald.

Den Rahmen der Führung bildete die Fahrt mit der Schwäbischen Waldbahn von Schorndorf nach Welzheim und wieder zurück. Die StZ-Leser konnten erleben, welchen Andrang das Angebot an Sommertagen auslöst - und wie gut es tut, im Biergarten am Tannwald den Durst zu stillen.

Ihre Meinung zur Führung und Ihre Fotos zum Hochladen sowie die Artikel unter www.stuttgarter-zeitung.de/sommer

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Sonderführung zu den Heimattagen in Welzheim mit Justinus Kerner am Sonntag, 25. Juli

Justinus Kerner

Am kommenden Wochenende 24. / 25. Juli 2010 zeigen Gewerbe, Vereine und viele weitere Beteiligte Sehenswertes aus dem Schwäbischen Wald. Ein Besuch in Welzheim lohnt sich - für Jung und Alt. Es gibt viel zu sehen und zu bestaunen: Justinus Kerner, der schwäbische Arzt und Dichter darf bei dieser Veranstaltung natürlich nicht fehlen. Er begrüßt die Einheimischen und mit der Dampflok angereisten Gäste von außerhalb stilgerecht am Bahnhof in Welzheim. Seine anderthalbstündige Reise in die Vergangenheit, die Zeit der Romantik, beginnt um 11 und um 16 Uhr und endet jeweils im schmucken Innenhof des Heimatmuseum.

Und nach Justinus Kerners geistreichen Worten, der frischen Luft und herrlichen Landschaft bekommt am Ende des Rundgangs jeder Gast ein Viertele Wein eingeschenkt, selbstverständlich von der württembergischen Rebsorte, die seinen berühmten Namen trägt.

Kosten: Erwachsene 16,50 Euro, ermäßigt 11,50 Euro (Kinder bis 12 Jahre / Studenten / Schwerbehinderte), inkl. Viertele Wein / nicht-alkoholisches Getränk
Um Voranmeldung wird gebeten.

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Waiblinger Kreiszeitung vom 31. Mai: Stetten - ein Flecken mit Pfeffer

Pfeffer von StettenKernen-Stetten. Ein Schelm war er, ein Eulenspiegel, der Spielmann David Pfeffer von Stetten. Auf ihrer „Stadtverführung“ durch den Weinort ließ Heike Marx von der Agentur Kultissima Geschichte, Gebäude und Menschen lebendig werden. Menschen wie den Pfeffer oder die streng pietistische Bärbel. „Wisset ihr, was an meinem Geburtstag los war?“ David Pfeffer alias David Jans schaut herausfordernd in die erwartungsfrohe Runde. Weiße Strümpfe und blauer Kittel, rote Weste und schwarzer Dreispitz und eine Fidel in der Hand, steht er vor dem Grüppchen. „Eine Sauhatz hat der Herzog gemacht“, sprudelt es aus dem Schauspieler heraus. Und zu allem Überfluss stand am Tage seiner Geburt im Jahre 1769 noch der böse Alifanz am Himmel.
Ein loses, aber nie ein unbedachtes Mundwerk

Der David Pfeffer von Stetten - das war eine echte Persönlichkeit. Das Herz am rechten Fleck und der Dorn im Fleisch der Herren. Mit seinem losen - aber nie unbedachten Mundwerk, mit seinen herzerfrischend frechen Aussprüchen hat Pfeffer am Ort für reichlich Pfeffer gesorgt.

Er passt zu Stetten, dem eigenwilligen Ort mit der wechselvollen Geschichte, die Heike Marx den Teilnehmern auf dem Rundgang näherbringt. Das Besondere an dem Ort, erfährt die Gruppe, ist, dass Stetten der Reichsritterschaft unterstand und nicht, wie die anderen Orte ringsherum, dem Landesfürsten. Der berühmteste Reichsritter war der Götz von Berlichingen.

Die ritterschaftlichen Verhältnisse hörten 1809 auf, erzählt Heike Marx ihren Gästen. Diese fixieren allerdings schon gespannt die Frau, die ihr auf dem kleinen Feldweg auf der Höhe der Dorfmühle entgegenkommt. Schwarz gekleidet, mit Schürze und Kopftuch, poltert sie auf die Teilnehmer zu, schimpft, dass niemand ein Gebetbuch bei sich trägt. Es ist die streng pietistische Dorfbewohnerin Bärbel auf dem Weg zur „Stund“. „Mühsal und Entsagung - des elles müsset mir ertragen“, jammert sie, und „Prüfungen des Himmels hemma elleweil“.
Bärbel sang derweil fromme Weisen

Bevor Bärbel, alias die Schauspielerin Stela Katic, laut fromme Weisen singend wieder weiterzieht, gibt sie allen noch schnell eine Geschichte mit auf den Weg. Beim Wandern durch des Lebens Jammertal nämlich, so erzählt die Bärbel, trage jeder Mensch einen Rucksack mit sich, der mit Steinen gefüllt wird - für jede Sünde und Verfehlung einen. Auf dem Weg in den Himmel „kommsch über ein kloines Brückle“ - und Bärbels Stimme klingt jetzt unheilvoll, „ond hosch zu viele Stoi em Rucksack - do fällsch runter“. Sprach’s und weg war sie, laut fromme Weisen singend.

Da kommt der junge, schalkhafte Pfeffer wieder des Wegs und zieht über die gläubige Bärbel her. Die sei so fromm - „da passt kein Zentimeter Sünd nei“. Die beiden sind sich, ei wer hätt’s gedacht, überhaupt nicht grün.

Vorbei geht’s an der Glockenkelter, dem Museum und die Straße hinunter bis zur Kirche. Von überall her ist die Y-Burg zu sehen, deren Name wohl vom Eibenberg, später Eibenburg stammt. Sie steht inmitten von Weinhängen und Weinbergmauern, die vor der Flurbereinigung 1969 viele Kilometer lang waren. Das Herausreißen sei schlimm gewesen für die Menschen. „Ein Stein in der Mauer ist das Tagwerk eines Mannes“, erklärt Heike Marx. Von der Behauung über das Schleifen bis zum Einsetzen.

Bei der Kirche angekommen, erfährt die Gruppe viel über die berühmte Herberge „Zum Ochsen“. Durch reiche Heiraten hat Johann David Lausterer es zu einem „reichen Haus“ gemacht. „Reiches Haus!“ tönt es von hinten. Die Bärbel. „Ein reiches Haus ist nur ein Gotteshaus“, stellt sie klar und plustert sich zur Moralpredigt auf: „Wir beten . . „
Der Trick: Auf dem Sterbebett noch schnell katholisch werden

Da springt der Pfeffer herbei, bremst sie aus und erzählt die Geschichte von dem Manne, der auf dem Sterbebett noch schnell katholisch werden wollte. Weil es besser sei, „es stirbt einer von denen“. Streitend laufen die beiden historischen Gestalten ums Eck, neugierig beäugt von den Einwohnern. Die Gruppe macht sich indes auf zum Schloss. Dort, wo Regentin Magdalena Sybilla sich um das „Brotwasser“ verdient gemacht hat.

Welzheimer Zeitung vom 27. Mai: Wie Justinus Kerner wieder lebendig wurde

Welzheimer Zeitung vom 27.05.2010Das Stadtgebiet von Welzheim bietet die passende Kulisse für eine neue Schauspiel-Führung

Strahlender Sonnenschein erwartet die Besucher einer Stadtführung der besonderen Art: Justinus Kerner persönlich heißt die Besucher am Bahnhof in Welzheim willkommen. Stilgerecht gekleidet im schwarzen Anzug mit Melone, mit Koffer und Gehstock ausgestattet nimmt er eine Gästeschar in Empfang, die gerade mit der Dampflok angereist ist. Auch wenn so manch anderer Besucher sich erstaunt nach diesem merkwürdig ausschauenden Mann umdreht, so beginnt dieser wortgewandt mit einem Rätsel: „Wissed Sie wer i ben? Ich heile und ich dichte. Ich dichte und ich heile!“ Die Lösung ist in der Gruppe schnell gefunden bevor Justinus Kerner die Ausflügler in den nächsten 90 Minuten charmant in die Vergangenheit entführen wird. Natürlich ist es nicht der echte Kerner, der im frühen 19. Jahrhundert rund drei Jahre lang in der kleinen Oberamtsstadt Welzheim als Arzt wirkte. Vielmehr handelt es sich um einen Schauspieler, der im Auftrag von Heike Marx, Inhaberin der Kultur- und Veranstaltungsagentur Kultissima diese außergewöhnliche Stadtführung anbietet. Geschichtsvermittlung auf der Grundlage historischer Persönlichkeiten, Anekdoten und speziell geschriebenen Drehbüchern – dies alles präsentiert durch professionelle Schauspieler in Kostümen – das ist die Geschäftsidee der 38-Jährigen ehemaligen Geschäftsführerin des Tourismusvereins Remstal-Route.
Im Zusammenhang mit der Reaktivierung der Schwäbischen Waldbahn wurde neben Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Weinstadt-Strümpfelbach und Kernen-Stetten die fünfte „StadtVerFührung“ ins Leben gerufen: „Justinus Kerner – Champagnerluft und Sommerfrische in Welzheim“, so der verheißungsvolle Titel. Hauptdarsteller ist kein geringerer als Justinus Kerner, der berühmte schwäbische Arzt und Dichter aus der Zeit der Romantik. Und zurück in diese beschauliche Zeit entführt er die Gäste an diesem Sonntagnachmittag: Vom Bahnhof aus führt der gemächliche Spaziergang durch den Luftkurort mit seiner vielgepriesenen Champagnerluft und man erfährt am eigenen Leib, wie diese sich stimulierend auf das körperliche Befinden auswirkt. Weiter geht´s Richtung Feuersee, dessen wichtige Bedeutung bei der damaligen Brandbekämpfung erläutert wird. Vor der herrlichen Kulisse der St. Gallus-Kirche packt Kerner dann in guter alter Manier seine Maultrommel aus und stimmt das Württemberger Lied an, in das gleich einige der Besucher einstimmen. Am Heimatmuseum, der nächsten Station, weiß er so manches über die Glashütten und die Holzwirtschaft im Schwäbischen Wald zu erzählen – nicht ohne zwischendurch immer wieder einen passenden Vers aus seinen Dichtungen zu zitieren. Kurzweilig und unterhaltsam weiß er so manche Rezeptur und Linderung bei Wehwehchen – auch unter seinen Gästen – und gibt stolz die größte Entdeckung seiner Laufbahn als Arzt bekannt: Die später als Botulismus bezeichnete Krankheit, bei der Vergiftungen auftraten, hervorgerufen durch Bakterien in geräucherter Wurst. Immer wieder sinniert er auf gut Schwäbisch über das Land- und Stadtleben, der Sommerfrischler und „Luftschnapper“ anno dazumal und schwelgt in romantischen und bisweilen schwermütigen Gedichten.

War Kerner wirklich auch mal schlank?

Ob er nicht etwas mehr Leibesfülle gehabt habe, will eine Teilnehmerin unterdessen wissen und verweist auf bekannte alte Bilder von Justinus Kerner. Doch Schauspieler Markus Klemenz, alias Justinus Kerner ist gut vorbereitet und zitiert eine alte Reisepassbeschreibung vom Königlich Württembergischen Oberamt Ludwigsburg aus dem Jahre 1809. Dieser Beschreibung nach ist er im Alter von 22 Jahren, also nur vier Jahre vor seiner Anstellung als Unteramtsarzt in Welzheim: „6 Fuß groß, hat eine schlanke Figur, kleine Zähne, rundes Kinn und geradstehende Beine“. Gemeinsam einigt man sich schmunzelnd auf die wohl guten Kochkünste seiner Ehefrau Friederike, genannt Rickele, die ihn später zu mehr Fülle gebracht haben mögen.
Die nächste Station ist an der heutigen Oberen Untermühlstraße, die früherer Gänsgasse hieß. Dort erzählt Kerner vom Gänsehirten, den man voller Ironie den Schnellläufer nannte, und auch wie lange nach seiner Zeit der Erfinder Gottlieb Daimler aus Schorndorf dem Städtchen Welzheim mit seiner Motorkutsche einen denkwürdigen Besuch abstattete und die Motorisierung der Gesellschaft einläutete.
Nach Justinus Kerners geistreichen Worten, der frischen Luft und vielen Eindrücken von Welzheim bekommt am Ende des Rundgangs jeder Gast vor der passenden Kulisse des Heimatmuseums ein Viertele Wein eingeschenkt, selbstverständlich von der württembergischen Rebsorte, die seinen berühmten Namen trägt und unter den Teilnehmern für den Austausch so mancher Erinnerung aus  früheren Tagen sorgt. Ehepaar Kurz aus Waiblingen stimmt begeistert in den Schlussapplaus ein und will die verbleibende Zeit in der Stadt noch für einen Besuch im Straßencafé nutzen, um dann am frühen Abend rechtzeitig die Bahn zurück nach Schorndorf zu nehmen.
Die öffentlichen Führungen mit Justinus Kerner finden regelmäßig zu den Fahrten der Dampflok statt, Teilnahme per Voranmeldung bei Kultissima unter Telefon 07181-96 4 96-02.

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Schauspiel-Führung mit Justinus Kerner durch Welzheim – Premiere an Christi Himmelfahrt

dbk_64419_4-internetMan kann das Schnaufen der Dampflok im Schwäbischen Wald wieder hören. Unter dem Titel „Champagnerluft und Sommerfrische“ nimmt Justinus Kerner bei einer Schauspiel-Führung an Christi Himmelfahrt höchst persönlich die Gäste in Empfang. Die Premiere der anderthalbstündigen StadtVerFührung im Kostüm und auf Schwäbisch ist am Donnerstag, 13. Mai um 14.30 Uhr direkt am Bahnhof. Es empfiehlt sich eine Anreise mit der Schwäbischen Waldbahn, deren Dampflok um 13 Uhr ab Schorndorf fährt, Ankunft ist um 14.04 Uhr.

Der bekannte schwäbische Dichter und Arzt wirkte in Welzheim ab 1812 rund drei Jahre lang und sinniert über die Landlust der Städter im Sommer. Er nimmt die Teilnehmer voller Muße und Bedacht mit auf eine wunderbare Reise durch die Zeit und wirft einen forschenden Blick auf das Seelenheil der Menschen. Er berichtet davon, wie er sein bekanntes Lied „Dort unten in der Mühle“ bei der Klingenmühle schrieb.
Mit der Schwäbischen Waldbahn schaffte die Stadt Welzheim im Jahre 1911 als letzte Oberamtsstadt im Königreich Württemberg schon einmal den Anschluss an die große weite Welt. In Erinnerung an vergangene Zeiten erfahren die Gäste am eigenen Leib das Gefühl der Sommerfrische im beschaulichen Schwäbischen Wald.
Die vielgepriesene Champagnerluft wird dabei ebenso erläutert, wie besondere geschichtliche Begebenheiten und historische Gebäude. Und nach Justinus Kerners geistreichen Worten, der frischen Luft und herrlichen Landschaft bekommt am Ende des Rundgangs jeder Gast ein Viertele Wein eingeschenkt, selbstverständlich von der württembergischen Rebsorte, die seinen berühmten Namen trägt.
Die nächsten öffentlichen Termine sind 23., 24. Mai und 3. Juni, jeweils 14.30 Uhr, weitere Führungen sind im Internet abrufbar. Der Preis für Erwachsene beträgt 16,50 Euro, ermäßigt 11,50 Euro, inkl. Wein / nichtalkoholisches Getränk. Eine Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich.

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Genuss & VerFührung am Muttertag in Strümpfelbach

Kultissima entführt Sie am Sonntag, 9. Mai zu einem besonderen Erlebnis!

Das Gasthaus Zum Gretle hat ein exklusives Kultissima-Muttertags-Menü in drei Gängen aufgelegt:

Menü-Vorschlag

Menü-Vorschlag

Spargelcremesuppe
***
Küfer´s Leckerei mit in Weißwein eingelegten Backpflaumen
***
Hausgemachtes Eisgebäck
mit frischen Erdbeeren

Anschließend nehmen wir Sie mit ins Strümpfelbach, anno 1909. Bei einem anderthalbstündigen Spaziergang durch den malerischen Ort erfahren Sie allerlei Wissenswertes über den Ort und seine wechselvolle Geschichte und erleben die wild-romantische Liebesgeschichte vom Gretle und ihrem Frieder.

Zum Abschluss kredenzt das Weingut Kuhnle ein Viertele Wein aus Strümpfelbacher Lage bzw. ein nichtalkoholisches Getränk.

Preis p. P.: 45,- EUR, Kinder bis 12 Jahre 30,- EUR

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