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Gemütlicher Herbst - Der Fellbacher Herbst

Weinlaub“In diesem Jahr, da dreht sich viel um Fahrrad, Bahn, Automobil. Beim Herbst, wie könnt’ es anders sein, da dreht sich alles um den Wein!” lautet das Motto des 64. Fellbacher Herbstes, der vom 7. bis 10. Oktober stattfindet. So ganz ohne Automobil-Geschichte kommt der Fellbacher Herbst in diesem Jahr aber doch nicht aus – dafür sorgt Kultissima: Die Postkutsche steht bereit und Emma Daimler und das Schorndorfer Waschweib Marie lüften so manches Geheimnis rund um Gottlieb Daimlers große Erfindung.
Ohne Postkutsche hätte der seine Emma vielleicht gar nicht kennengelernt – ihre erst Begegnung war nämlich einem Unfall dieses altertümlichen Gefährts zu verdanken. Das ist eine der kleinen, aber bedeutenden Begebenheiten im Leben des genialen Tüftlers Gottlieb Daimler. Emma, seine treusorgende Gattin, und die naseweise Nachbarin Marie kennen eine Vielzahl solcher Geschichten. Diese erzählen sie bei den StadtVerFührungen von Kultissima in Schorndorf – am Sonntag lassen sie aber auch die Gäste beim Fellbacher Herbst daran teilhaben. Sie treffen Emma und Marie am Sonntag zwischen 12 und 17.30 Uhr am sogenannten Entenbrünnele in der Hinteren Straße 43 in Fellbach. Orientieren Sie sich einfach an der großen gelben Postkutsche – auch die darf beim Fellbacher Herbst bestaunt werden. Mit dieser lädt Kultissima zu ganz besonderen Reiseerlebnissen im Remstal und im Schwäbischen Wald ein.

Mit vier Pferdestärken rund um die Daimlerstadt Schorndorf

PostkutscheVergnüglich zeit-reisen mit der Postkutsche am 9. September und 2. Oktober

SCHORNDORF. Reisen mit der Postkutsche – früher war das sicher kein Vergnügen. Heute schon. Bei der dreistündigen Postkutschenfahrt rund um den Schorndorfer Grafenberg genießen die Passagiere nicht nur das Flair der Geschichte, sondern auch heutigen Komfort. Sie begegnen der Gattin des großen Sohnes dieser Stadt – Gottlieb Daimler – schlagen listige Räuber in die Flucht, lernen Land und Leute kennen. Am 11. September und 2. Oktober macht die Postkutsche wieder Halt in Schorndorf.

Entlang der Schorndorfer Innenstadt führt Kutscher Otto das mächtige Vierergespann nebst Kutsche und Gästen gen Grafenberg hinaus. Hoch droben, über der letzten großen Weinlage im oberen Remstal, schweift der Blick über lauschige Rebhänge mit schmucken Weinberghäuschen. Nach dem steilen und anstrengenden Anstieg lockt nicht nur die atemberaubende Aussicht, sondern auch ein zünftiges Vesper aus der Küche von Emma Pauline Daimler. Die Gattin des genialen Erfinders erzählt davon, welchen besonderen Stellenwert die Postkutsche in ihrem Leben eingenommen hat – einem kleinen Zwischenfall verdankte sie nämlich die Begegnung mit ihrem späteren Ehemann.
Inmitten der buntgefärbten Reben darf eine kleine Verkostung von Weinen des renommierten Weingutes Jürgen Ellwanger aus Winterbach natürlich nicht fehlen. Aber Vorsicht: Reisen mit der Kutsche war einstmals nicht nur unbequem, sondern auch gefährlich. Wegelagerer lauerten an allen Ecken und Enden. Wie gut, dass der Kutscher nicht nur Pferde, sondern auch wilde Gesellen gut im Griff hat.
Im gemächlichen Tempo geht es mit vier Pferdestärken zurück zu den Anfängen der individuellen Mobilität nach Schorndorf, der Daimlerstadt. Dort lohnt sich nicht nur ein Besuch im Stammhaus der Familie Daimler.

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Noch Restplätze an Pfingsten: Rundfahrten mit der Postkutsche

Rundfahrt mit der PostkutscheZeitreise auf den Grafenberg an Pfingsten
Romantische Fahrten mit der Postkutsche rund um Schorndorf

Das Signal des Postillions hallt über den historischen Marktplatz von Schorndorf! Am Pfingstwochenende finden jeweils um 10 und um 14 Uhr Rundfahrten mit einer Vierspänner-Postkutsche auf den Grafenberg statt. Für die dreistündigen Fahrten mit Weinprobe, Vesper und Schauspielauftritten sind am Samstag, 11. Juni noch Plätze verfügbar.
Der Grafenberg, die östlichste große Weinlage im oberen Remstal lässt mit seinen schmucken Weinberghäuschen die Herzen der Reisenden und Rösser höher schlagen: Denn für den steilen und anstrengenden Anstieg gilt es alle Kräfte zu sammeln. Für die Strapazen wird man am Reiseziel nicht nur mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt, sondern auch mit einem zünftigen Vesper aus der Küche von Emma Pauline Daimler. Sie berichtet darüber, wie sie ihren Ehemann Gottlieb aufgrund eines Zwischenfalls auf einer seiner Postkutschenreisen ins Elsass kennenlernte.
Inmitten der Reben darf eine kleine Verkostung von Weinen des renommierten Weingutes Jürgen Ellwanger aus Winterbach natürlich nicht fehlen, der die Gäste persönlich begrüßen wird. Aber selbst in der beschaulichen Idylle der Weinberge ist man vor Wegelagerern nicht gefeit…
Zurück geht die Fahrt im Tempo der Pferde zu den Anfängen der individuellen Mobilität nach Schorndorf, der Geburtsstadt des berühmten Erfinders Gottlieb Daimler, dessen Erfindung im Rahmen der Veranstaltung „Zeitreise Remstal“ gewürdigt wird.
Der Preis für Erwachsene beträgt 69 Euro, für Kinder bis 12 Jahre 59 Euro ermäßigt.

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Presseartikel in der Ludwigsburger Kreiszeitung: In der Postkutsche auf Zeitreise zurück

Romantische ZeitreiseIm Automobilsommer rollt ein Vierspänner durchs Remstal und in den Schwäbischen Wald

Remshalden –  Groß feiert Baden-Württemberg die Erfindung des Autos vor 125 Jahren.
Doch wie war man vorher unterwegs? Richtig, mit der Kutsche. So startet in diesem Sommer mehrmals eine Nostalgiereise am Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart und entführt ins Remstal und den Schwäbischen Wald: zu leckeren Weinen und abenteuerlichen Begegnungen mit der Geschichte.

„Hü“, feuert Otto Müller seine vier Mädels an. Auf dem asphaltierten Feldweg durch die lauschige Gartenlandschaft zwischen Fellbach und Remshalden blockiert ein VW-Pritschenwagen. Ständig schlängeln sich Autos vorbei. Doch eine Postkutsche? Nix mit Handbremse und langsam Gas kommen lassen, Spiel mit der Kupplung. „Hü“, ruft nochmals Müller, und seine „Mädels“, wie er die Norikerdamen nennt, treten an. Die knallgelbe Postkutsche mit Platz für 14 Personen schnellt los; fast so, als wäre es ein Porsche. „Seit 15 Jahren mache ich das“, erzählt Müller, gekleidet in einer Originaltracht. „Meine Frau sagt immer, wie kann man nur? Aber mir gefällt es.“ Müller lässt die Kutsche der Württembergischen Post sausen. Denn es geht um eine dreitägige Reise zurück in die alten Zeiten, als 20 Kilometer schon eine Tagesstrecke waren. „Wir machen das gerade in dem Jahr, in dem die Erfindung des Autos gefeiert wird“, erzählt Heike Marx von der Agentur Kultissima aus Weinstadt-Großheppach, die diese Fahrten veranstaltet. „Spannend ist nicht nur die Fahrt mit der Postkutsche. Wir kleiden die Gäste auch ein –  im Stil des Biedermeiers.“ Wie anstrengend das seinkann, zeigt Petra Haller. Mit ihren Kolleginnen und einem Kollegen mimt sie gerade für die SWR-TV-Sendung „Sonntagstour“ solche Mitreisenden. „In so einem Kostüm stecken 80 Stunden Arbeit. Mein Mann hört genau, an welcher Stelle ich gerade mit der Nähmaschine bin“, schmunzelt sie, die neben ihrem Hauptberuf bei einer Kranken-kasse in Villingen-Schwenningen eine Modelagentur mit historischen Kostümen, „Sissis Erben“, aufbaut. Das Sitzen mit dem Reifrock ginge, wenn auch nur für Stunden. „Ich träume jetzt schon von einem heißen Bad“, scherzt Petra Haller. In Strümpfelbach ist Rast. Im Weingut Kuhnle kredenzt der Chef seine Spitzenweine. Nicht nur österreichische Sorten wie Zweigelt und Sankt Laurent, sondern auch seinen Riesling. „Für den bekam ich gerade eine Auszeichnung“, sagt Werner Kuhnle stolz. 23 Hektar Anbaufläche animierten ihn immer wieder, mal was Neues auszuprobieren. Stuttgart-Grunbach, dann ein Abstecher über den Schurwald nach Schorndorf, und schließ-lich hinauf nach Welzheim und an den Ebnisee – so sehen die Etappen aus. Dazwischen gibt es immer wieder sonderbare Begegnungen: nicht nur mit dem Gretle von Strümpfelbach, dem Pfeffer von Stetten oder Justinus Kerner. Nein, auch Gottlieb Daimler und seine Ehefrau Emma Pauline erscheinen. Und erzählen von ihrer Erfindung, dem Auto, das es inzwischen so massenhaft gibt, vor allem im Abendverkehr, wenn sich Tausende zum Kapfenbergtunnel hoch stauen, nur weil einem Kleinwagen die rechte Vorderachse gebrochen ist. Da wünscht man sich in die Zeit zurück, als noch das Trappeln der Pferdehufe als Verkehrslärm empfunden wurde.

Von Franz-Norbert Piontek

Postkutschenfahrten an Pfingsten auf den Grafenberg bei Schorndorf

PostkutscheAuf unserer Zeitreise fahren Sie mit der Postkutsche rund um Schorndorf und erkunden die wunderbare Weinlandschaft des Remstals.
Der Grafenberg, die östlichste große Weinlage im oberen Remstal lässt mit seinen schmucken Weinberghäuschen die Herzen der Reisenden und Rösser höher schlagen: Denn für den steilen und anstrengenden Anstieg gilt es alle Kräfte zu sammeln. Für die Strapazen werden Sie am Reiseziel nicht nur mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt, sondern auch mit einem zünftigen Vesper und einer kleinen Weinverkostung durch das renommierte Weingut Jürgen Ellwanger aus Winterbach. Aber selbst in der beschaulichen Idylle der Weinberge ist man vor neugierigen Waschweibern nicht gefeit: Marie, das stadtbekannte Waschweib aus Schorndorf ist Ihnen gefolgt… Lassen Sie sich überraschen!
Zurück geht die Fahrt im Tempo der Pferde zu den Anfängen der individuellen Mobilität nach Schorndorf, der Geburtsstadt des berühmten Tüftlers und Erfinders Gottlieb Daimler. Am Ziel der Reise macht Ihnen Emma Pauline Daimler ihre Aufwartung und berichtet darüber, wie sie ihren Ehemann Gottlieb aufgrund eines Zwischenfalls auf einer seiner Postkutschenreisen ins Elsass kennenlernte.

Eine außergewöhnliche Reise in die Vergangenheit, die nicht nur die Herzen von Pferdefreunden höher schlagen lässt.

Termine: “Zeitreise Remstal“
Samstag, 11. Juni 2011, 10.00 Uhr und 14.00 Uhr
Sonntag, 12. Juni 2011, 10.00 Uhr und 14.00 Uhr

Leistungen:

  • 3 Stunden Fahrt mit einer Postkutsche
  • 2 Schauspiel-Auftritte
  • 4er-Weinprobe mit exklusiven Weinen vom Weingut Jürgen Ellwanger
  • 1 rustikales Vesper
  • Alkoholfreie Getränke

Preis:
Erwachsene 69,- Euro, ermäßigt 59,- Euro (Kinder bis 12 Jahre / Studenten / Schwerbehinderte)

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