Archiv für die Kategorie „Gourmissima“

Weihnachtsbäckerei: Zimtsterne

AdventZutaten:

3 Eiweiße
250 g Puderzucker
300 g gemahlene Mandeln
1 TL Zimt
etwas abgeriebene Zitronenschale

Das Eiweiß sehr steif schlagen und dabei den Puderzucker löffelweise zugeben. Vier gehäufte Esslöffel von der Masse zum Bestreichen abnehmen. Mandeln und Gewürze mit der restlichen Eiweißmasse verrühren.
Den Teig zwischen Klarsichtfolie 1/2 cm dick aus rollen. (Tipp: Wenn der Teig zu feucht sein sollte, einfach noch ein paar gemahlene Mandeln oder Paniermehl unterrühren.) Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech lagen.
Den zurückbehaltenen Eischnee mit dem Rum zu einer streichfähigen Glasur verrühren und die Sterne damit bestreichen. Das Blech auf der mittleren Schiene in den Backofen einschieben und bei ca. 150° C, 10 - 20 Minuten backen.

Neues vom Plaudertäschle: dr „Hugo“

HugoSie, ganz ehrlich, ich will heut`mit Ehna ganz sicher net`s „Hugole treiba“. Gwieß net! Ich däd Ehna aber gern erkläre, was des mit am Hugole uff sich hat. Ond außerdem verrat ich Ehna ao no, wia Se mit ma ganz neumodischa Hugo dean Sommer no bis übern Herbscht naus ganz locker verlängera könnet.

Älles was Sie brauchet hen Sie bestimmt em Keller – oder sie könnet`s kaufa! Also, bleiba mer doch z`erscht beim Hugole. Wenn mer mit ebber s`Hugole treibt, dann hoißt des, dass mer dr andere so gar net für ernscht nemmt – also für bleed verkauft. Wenn Se also oin so richtich reiglegt oder ehn schickaniert hen, dann isch der halt`s Hugole (fascht wia dr Hannes beim Bürgermoischter).
Dr Hugo den ich Ehna aber heut empfehla will, der hat an ganz andres Kaliber: sau-kalt, sau-lecker! Sie kennet ja älle „Aperol Schbrizz“ – x-Sommer lang probiert. Seit es dean Aperol bei älle Fäscht sogar bei de Landfraua gibt (nix gega Landfraua, dia sen schwäbische Ober-Oberliga ond i ben oberschter Fän äller Landfrauen!), hat mol was Neues komma müssa.
Jedzd also Hugo: Sekt, Prosseko oder Weißwei`, dazu Holonderblüta-Sirup ond ganz viel Eiswürfl. Des i-Tüfele, ganz wichtich, send Pfefferminzblättle, ohne dia goht`s uff koin Fall! Mischet Se des ganz nach Gschmack. Wenn Se scho vorher uff Zack waret, hen Se em Frühjohr Ihrn eigena Holonderblüta-Sirup gmacht (wenn net, dann verrat i Ehna des Rezept rechtzeitig em nägschta Johr). Ansonschta müsset Se den halt kaufa – aber bitte beschte Qualität, sonscht wird`s nix!
So, jetzt hen Se an Hugo. Wenn`s net klappt oder wenn Se no Froga hen, na schreibet Se mir halt über dean Blog. Aber bitte störet Se mich net am Abend – do sitzet mir nämlich uff dr Terrass` ond trinket Hugo!

Herzlichscht,
Ihr Plaudertäschle

Unser Winter-Rezept: Ofenschlupfer

In den Wintermonaten darf etwas Süßes auf dem Speiseplan nicht fehlen. Hier haben wir einen “Ofenschlupfer nach Großmutters Art” für Sie oder vielmehr das Rezept dafür:

Man nehme:
500 g Quark
4-5 säuerliche Äpfel
1/2 Becher Saure Sahne
2-3 Esslöffel Zucker
Vanillezucker
Hagelzucker
Zitronensaft
3-4 ganze Eier
2 Esslöffel Rosinen
2-3 Brötchen vom Vortag

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, Quark und Eier rühren, Zucker und Vanille dazugeben, zum Schluss den Zitronensaft dazu geben. Die geschnittenen Brötchen in eine gefettete Auflaufform legen, darauf die Apfelschnitze schichten. Die Rosinen in die Quarkmasse heben und über die Brötchen gießen. Zum Schluss mit Brötchenscheiben abdecken und Hagelzucker darüber streuen.
Backzeit ca. 45 Minuten bei 150-180 Grad im Heißluft-Herd.

Beigabe:
Vanillesauce

Guten Appetit!

Emma Pauline Daimlers Juli-Rezept

Breschtlingauflauf

250 g Erdbeeren (ohne Strunk)
20 g Zucker
6 Eier
60 g gemahlene Mandeln
30 g Mehl
Abrieb von je einer halben Zitrone und Orange

Zucker und Eigelb werden auf dem Wasserbad schaumig gerührt; danach werden Mandeln, Mehl und Abrieb untergezogen.
Die Eiweiß werden zu steifem Schnee geschlagen und fuftig unter die Masse gehoben. Danach die Erdbeeren dazugeben, in gebutterte Formen verteilen und im Backrohr bei 180° Grad ca. 20 Minuten backen.

Vanillesoße

6 Eigelb
90 g Zucker
1 Vanilleschote
1/4 l Milch
1 Prise Salz

Die Milch, eine Prise Salz und die ausgestrichene Vanilleschote aufkochen. Eigelb und Zucker schaumig rühren, die heiße Vanillemilch unter ständigem Rühren zugeben und auf dem Wasserbad zur “Rose” aufziehen (die Masse bildet beim Draufblasen eine Rosenblüte).
Danach abkühlen lassen und dabei immer wieder umrühren, um eine Hautbildung zu vermeiden.

Emma Pauline Daimlers Kochrezept

Eingelegtes Kalbfleisch

8oo g Kalbsbrust oder Schäufele
2 Zwiebeln (in feinen Würfeln)
3 Lorbeerblätter
Saft einer halben Zitrone
4 Gewürznelken
50g Mehl
30g Butter
Bund Suppengrün
1 1/4 l Rindsbrühe
1/4 l Weißwein
1/8 l Sahne
2 Eigelb
Salz, Pfeffer, Muskat

Das Kalbfleisch wird in ca. drei Zentimeter große Würfel geschnitten und kurz gewässert.
Dann wird es in der Brühe zusammen mit Lorbeerblättern, Nelken und dem Bund Suppengrün auf milder Hitze gegart.
Für die weiße Soße die Butter in einen Topf geben, die Zwiebeln darin glasig andünsten, das Mehl im Sturz dazu und ohne Farbe angehen lassen, mit Weißwein ablöschen.
Die Brühe mit dem Fleisch - aber ohne Gewürze - dazugeben und glatt rühren.
Die Sahne mit dem Eigelb verrühren und in die Soße geben; unter ständigem Rühren leicht andicken lassen, nicht mehr kochen.
Mit Salz, Pfeffer, Muskat und dem Zitronensaft würzen.

Beilage: Breite Nudeln